1562: Tanja Kinkel – Grimms Morde

Ein Mörder, der sich Märchen zum Vorbild nimmt, ist nichts Neues? Doch, und wie, zumindest wenn das Buch direkt zur Zeit der Entstehung dieser Märchen spielt! Tanja Kinkel hat mit „Grimms Morde“ gekonnt einen Mix aus historischem Roman, Drama und Krimi geschaffen,  in dem die Gebrüder Grimm ebenso wie die Geschwister von Droste zu Hülshoff eine wesentliche Rolle spielen. Droemer

1561: Ruth Ware- Woman in cabin 10

Lo geht auf eine Kreuzfahrt, um darüber für ihre Zeitung zu berichten. Sie denkt, sie hat Glück, denn sie kann nur teilnehmen, weil ihre Chefin schwanger ist. Dieses Glück ist jedoch nur kurz – denn auf der „Aurora Borealis“ gehen seltsame Dinge vor. Als Lo eines Nachts glaubt, einen Körper ins Wasser fallen zu hören und Blut an der Reling sieht, sind kurze Zeit später alle Spuren verschwunden. Hat sie sich das nur eingebildet? Keiner glaubt Lo, die aber fest davon überzeugt ist, dass es an Bord des Schiffes einen Mörder gibt… dtv

1560: Fiona Barton – The child


Ein Babyskelett wird auf einer Baustelle gefunden. Eine Zeitung berichtet darüber in einer winzig kleinen Meldung. Drei, eigentlich vier Frauen kommen mit diesem Fall in Berührung: Angela, die ganz bestimmte Befürchtungen und Hoffnungen mit diesem Fund verbindet, Reporterin Kate, die über die Geschichte des Kindes berichten will und Emma, die einen schlimmen Punkt in ihrer Vergangenheit hat und diesen nicht mal mit ihrer Mutter Jude besprechen kann. Je näher Kate der Wahrheit kommt, desto verwirrender wird die Frage: Woher kam das Kind?   Wunderlich

1559: Mary Higgins Clark – Einsam bist du und allein

Auf begrenztem Raum, einem Kreuzfahrtschiff, findet ein Mord statt und das Schiff ist noch einige Tage unterwegs. So wie der Mörder nicht weg kann, sind die Passagiere ihm ausgeliefert… RandomHouseAudio

1558: Ellen Sandberg – Die Vergessenen

„Die Vergessenen“ hat Caro schwer beeindruckt. Nicht nur, weil die Geschichte so fesselnd ist, nicht nur, weil es so gründlich recherchiert ist – auch und vor allem, weil es ein Buch ist, das einem ganz sicher lange in Erinnerung bleibt und das eine Mahnung ist: Es gibt Dinge, die nicht vergessen werden dürfen. Penguin Verlag

1557: Roxanne Hill – Dunkel Land

Ein Profiler, der kein Kurzzeitgedächtnis besitzt und eine Frau, die seine Pflege übernimmt und mit Kriminalistik eigentlich gar nichts am Hut hat – was für eine Mischung. Eine, die gut funktioniert, denn „Dunkel Land“ hat Caro gut unterhalten und besticht vor allem mit den beiden Protagonisten sowie den Figuren um sie herum. Aber auch die Story an sich ist spannend und gut gemacht – ein Gesamtpaket also. HarperCollins

1556: Rob Reef – Das Geheimnis von Benwick Castle

Der zweite Fall für John Stableford führt in nach Schottland und auf Benwick Castle, dessen Hausherr verschwunden ist. Die ganze Gesellschaft dort ist recht eigentümlich – umso besser, dass Stableford seine Frau Harriet, Holmes und Penelope dabei hat. Erneut legt Rob Reef ein wunderbares, gemütliches Britcrime-Buch vor, das Lust auf mehr Stableford macht! Dryas

1555: Emelie Schepp – Engelsschuld

Der dritte Band mit Jana Berzelius bedeutet für die Staatsanwältin unfassbar viele Herausforderungen – Danilo entkommt und hat sie in der Hand, ihre Mutter verstirbt und ihr Vater ist gesundheitlich stark angeschlagen. Dann passiert ein Mord – eine auf grausame Weise verstümmelte Frau kann nicht mehr gerettet werden. Es bleibt nicht bei dieser einen Tat, und Rettungssanitäter Philip Engström scheint etwas zu verbergen… blanvalet

1554: Joakim Zander – Der Freund

Wieder einmal versucht Joakim Zander mit einem Fall  von politischer Brisanz den Hörer in den Bann zu ziehen. Ob das gelingt, erzählt Melanie. Audiobuch

 

1553: Sarah J. Naughton – Ich soll nicht lügen

Mags Bruder Abe liegt im Koma. Sie reist nach London, um die Wahrheit über seinen Sturz herauszufinden – war es wirklich ein Selbstmordversuch, wie Abes Verlobte Jody behauptet? Und wieso hatte Mags nicht den Hauch einer Ahnung, dass es eine Verlobte gibt? Aus Jodys und Mags Perspektive erzählt muss man als Leser entscheiden, wem man mehr Glauben schenken kann – Mags, Jody oder keiner von beiden…? Ullstein Verlag

1552: Alice Feeney – Manchmal lüge ich

Amber liegt im Koma. Sie hört jedoch, was um sie herum vorgeht – nur was sie ins Krankenhaus gebracht hat, weiß sie nicht mehr. Der auf drei Zeitebenen aus Ambers Ich-Perspektive erzählte Thriller enthüllt die Wahrheit nicht nach und nach, sondern dreht das, was man für die Wahrheit hielt, noch einmal ordentlich durch den Fleischwolf – ohne dass dabei die Logik leidet. rowohlt Verlag

1551: Mavis Doriel Hay – Geheimnis in Rot

Die Familie ist versammelt, um Weihnachten zu feiern. Trotz der zahlreichen Probleme der einzelnen Familienmitglieder bleibt es friedlich – bis es einen Toten gibt. Und viele Verdächtige, denn der alte Sir Osmond wollte sein Testament ändern… Ein wunderbares, weihnachtliches Whodunit-Szenario, in dem der Colonel bei den Ermittlungen Augen und Ohren offen halten muss, denn fast keiner der Anwesenden sagt die ganze Wahrheit… Klett-Cotta

1550: J. Jefferson Farjeon – Geheimnis in Weiß

Unfassbar viel Schnee, ein liegengebliebener Zug, skurrile Typen und ein verlassenes Haus mitten im Schneechaos – diese Zutaten mischt  J. Jefferson Farjeon zu einem wunderbaren, klassischen englischen Kriminalroman zusammen. Ursprünglich aus dem Jahr 1937 ist dieses Buch auch heute noch ein Klassiker, den sich Krimifans an Weihnachten – ob vor dem Kamin, auf dem Sofa oder anderswo – gönnen sollten. Klett-Cotta

1549: Veit Etzold – Tränenbringer

Ein neuer Fall für Clara Vidalis, der sie und eventuell auch manchen Hörer an die jeweiligen Grenzen bringt. Denn Clara jagt den Tränenbringer, der jugendliche Mädchen entführt und Teile von ihnen an die Eltern zurück schickt… Der Hörverlag

1548: Francis Duncan – Ein Mord zu Weihnachten

Eine große Weihnachtsgesellschaft, die traditionell zusammenkommt, findet einen toten Weihnachtsmann unter dem Baum. Wie gut, dass Mordecai Tremaine unter den Gästen ist und bei seinen Nachforschungen mehr als einem Geheimnis auf die Spur kommt… audible

1547: Agatha Christie – Passagier nach Frankfurt

Ein auch Fans meist unbekanntes Agatha-Christie-Buch? Das ist ja fast schon undenkbar – und doch ist „Passagier nach Frankfurt“ genau das, denn auf Deutsch wurde es nur in einer Sammlung veröffentlicht, die nicht im Buchhandel zu haben war. Für Fans der Queen of Crime ist das Buch natürlich Pflichtlektüre, aber auch alle anderen Krimileser dürften ihre Freude daran haben. Atlantik Verlag

1546: Håkan Nesser – Der Fall Kallmann

Eugen Kallmann war Lehrer – und er ist tot. Als Leon Berger seine Nachfolge im Ort K. antritt, entdeckt er die Tagebücher seines Vorgängers. Konnte dieser tatsächlich in den Augen der Menschen sehen, ob sie schon einmal gemordet haben? Und war Kallmanns Tod vielleicht doch kein Unfall? Erzählt aus 7 Perspektiven – unter anderem die von Leon Berger, der Vertrauenslehrerin Ludmilla, der Schülerin Andrea und des Lehrers Igor entrollt sich dem Leser über verschiedene Handlungsstränge, die langsam zusammenlaufen, die Geschichten und Tragödien eines Ortes sowie der einzelnen Personen. btb

1545: Eva Maria Fredensborg – Er wird töten

Robert Strand ist Profiler – aber dieses Profil ist nicht so leicht zu erstellen. Das Modus Operandi eines Serienmörders, der sich selbst getötet hat, taucht an einem Tatort wieder auf. Ist es ein Nachahmungstäter? Und wieso bekommt Ulrik Lauritzen, der damals in der Gerichtspsychiatrie gearbeitet hat, Bilder des toten Serienmörders. Warum? Und vor allem – kann Robert einen weiteren Mord verhindern? Goldmann

1544: Brittany Cavallaro – Holmes und ich. Die Morde von Sherringford

Wenn ihr dachtet, dass alle möglichen Szenarien, in die man Holmes und Watson setzen kann, bereits mit diversen Fernsehserien wie Elementary oder einigen Romanreihen aufgebraucht sind – dann belehrt euch das Buch von Brittany Cavallaro eines Besseren. Jamie Watson, Nachfahre von John Watson, kommt auf ein Internat und trifft dort Charlotte Holmes, Nachfahrin des berühmten Detektivs. Eigentlich will er Kontakt vermeiden – was aber nicht mehr geht, als sie gemeinsam eines Mordes verdächtigt werden. Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als gemeinsam zu ermitteln.. dtv

1543: Jo Nesbø – Durst

Endlich! Harry Hole ist zurück. Und er muss sich mit einem bizzaren Serienmörder auseinandersetzen. Muss? Ja, muss – denn jemand lässt ihm keine andere Wahl. Ob das er selbst oder doch eine andere Person ist, bleibt in diesem Buch ein zweischneidiges Schwert. Klar wird aber wieder einmal: Niemand denkt und agiert wie Harry Hole! audible

1542: William Shaw – Der gute Mörder

William South will nicht im Mordfall seines Freundes ermitteln. Und das nicht nur, weil er gerade die Möglichkeit hat, die Zugvögel zu beobachten oder weil der Tote ein guter Freund von ihm war. South selbst ist ein Mörder – und wird über den Fall mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Suhrkamp

1541: Jens Henrik Jensen – Oxen

Er ist ein ehemaliger Elitesoldat und wird des Mordes verdächtigt… dabei wünscht sich Oxen nichts mehr, als in Ruhe fernab der Menschen leben zu können. Doch ihm bleibt nichts anderes übrig, als sich in den Sumpf von Machtspielen zu begeben, um den wahren Täter zu fassen. DAV

1540: Harry Bingham – Fiona. Als ich tot war

Fiona Griffiths ist außergewöhnlich – das merkt man sehr schnell, wenn man zu lesen beginnt. Sie ist eine gute Ermittlerin, gradlinig, sie mag Aufregung, und dennoch weiß oft nicht mit sich selbst und ihren Gefühlen umzugehen. In einem Undercover-Einsatz wird sie zu Fiona Grey. Doch auf einmal beginnen die Grenzen zwischen beiden Persönlichkeiten zu verschwimmen, und es wird zunehmend schwieriger für Fiona… Wunderlich

1539: Edgar Rai und Kathrin Andres – M.I.A Das Schneekind

Als Sandra nach einem Unfall eine Nacht bis zur Rettung mir der neunjährigen Mia verbringt, die sie aus dem Auto des verstorbenen anderen Fahrers rettet, ändert sich vieles in ihrem Leben. Sie will Mia nur ihre Medikamente wiederbringen, doch wird von ihr ferngehalten. Ein Haus brennt ab, eine Leiche wird gefunden – und Sandra merkt, dass da einiges nicht stimmt. Doch wie groß ist das Ausmaß von Mias Geheimnis? Rütten & Loening

1538: Robin Stevens – Mord erster Klasse

Wells & Wong an Bord des Orient-Expresses – das riecht nach Mord! Aber nicht nur, denn auch Spionage, der drohende 2.Weltkrieg und die persönlichen Probleme und Befindlichkeiten der Mitreisenden machen Daisy und Hazel das Leben schwer – oder genauer gesagt: interessant… Knesebeck Verlag

1537: Andreas Gruber – Todesreigen

Ein neuer Fall für Sabine Nemez – oder besser gesagt ein Fall, aus dem sie sich heraushalten soll. Das gelingt natürlich nicht. Und was ist mit Maarten S. Sneijder? Vom Dienst suspendiert möchte er mit der ganzen Sache nichts zu tun haben. Da hat er jedoch die Rechnung ohne Sabine gemacht. Der Hörverlag

1536: Interview mit Jenny Rogneby (Braunschweiger Krimifestival)

Leona ist eine außergewöhnliche Figur in der Krimilandschaft, und Autorin Jenny Rogneby ist eine außergewöhnliche Schriftstellerin. Sie war schon Sängerin, hat Kriminologie studiert und als Ermittlerin bei der Stockholmer Polizei gearbeitet. Jetzt schreibt sie Bücher, und wie sie dazu gekommen ist, wie viel von ihr selbst und ihren Kollegen in ihren Büchern steckt und natürlich was als nächstes Buch kommen wird – das und mehr verrät Jenny Rogneby uns im Interview!

Zur Rezension von „Leona – Alles hat seinen Preis“ in der Krimikiste. 

1535: Interview mit Camilla Grebe (Braunschweiger Krimifestival)

Camilla Grebe ist seit langem erfolgreiche Schriftstellerin. Vor kurzem ist in Deutschland ihr fantastisches, fesselndes Buch „Wenn das Eis bricht“ erschienen. Im Interview haben wir Camilla Grebe einige neugierige Fragen gestellt – hier erfahrt ihr, warum die Entstehung dieses Buches mit seinen drei Erzählperspektiven besonders ist, ob es mit der gemeinsamen Buchreihe mit ihrer Schwester Åsa Träff weitergeht und was nach „Wenn das Eis bricht“ kommen wird.

Hier geht es zur Rezension von „Wenn das Eis bricht“ in der Krimikiste.

1534: Ross Armstrong – The watcher. Sie sieht dich

Sie beobachtet Vögel – und ihre Nachbarn. Doch in ihrer Umgebung gehen seltsame Dinge vor sich, ein Mädchen ist verschwunden, eine Frau wird ermordet. Was steckt dahinter? Was hat Lily gesehen? Und wer sie?  Scherz Verlag

1533: Yrsa Sigurdardóttir – Sog

Der zweite Fall für Huldar und Freya  – oder sollte man lieber sagen „die Fälle“?  Zwischen abgetrennten Händen und einem von Kindern geschriebenen Drohbrief versucht Huldar weiterhin, seine persönlichen Probleme mit Freya in den Griff zu bekommen – und macht dabei nur alles nur schlimmer. btb