1883: Interview mit Bernhard Aichner (Braunschweiger Krimifestival)

Ein Märchen über Liebe und Kokain: Bernhard Aichners neuer Thriller „Der Fund“ hat nicht nur bei seinem Kollegen Sebastian Fitzek, sondern auch bei den Lesern so richtig eingeschlagen. Im Interview verrät Bernhard Aichner mehr über seine Protagonistin Rita Dalek, warum sich am Ende doch alles um die Liebe dreht und ob auch mit dem Tod der Hauptfigur noch gelten kann „Alles wird gut“.
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1882: Alex Beer – Unter Wölfen

„Preisgekrönt und hochgelobt“ ist beiweitem keine Übertreibung, denn eine Auszeichnung jagt die nächste: Alex Beer hat gerade erst den österreichischen Krimipreis bekommen, direkt danach folgte der Leo-Perutz-Preis, und wenn man ihre Bücher liest weiß man auch, warum diese Auszeichnungen mehr als berechtigt sind.
In „Unter Wölfen“ erleben wir Leser mit Isaak Rubinstein, einem jüdischen ehemaligen Antiquar, das Jahr 1942 in Nürnberg mit. Isaak sucht für sich und seine Familie einen Ausweg, raus aus Deutschland, und lässt sich auf eine Abmachung ein: Die Widerstandsbewegung seiner Ex Clara schafft ihn und seine Familie heimlich in ein anderes Land, dafür lässt er sich in die Gestapo einschleusen. Als Ermittler, der einen Mord aufklären soll. Neben dem Mordfall ist Isaak daher damit beschäftigt zu verhindern, dass seine Tarnung auffliegt. Was er nicht weiß: Der Ermittler, an dessen Stelle er gerückt ist, ist nicht tot, wie der Widerstand annimmt… Limes

1881: Interview mit Geir Tangen (Braunschweiger Krimifestival)

Krimiautor, Krimiblogger und Lehrer – zwei Parallelen haben Geir Tangen und ich schonmal! Im Interview haben wir gemeinsam über seine Bücher, die Krimi- und Thrillerlandschaft Norwegens (und der restlichen Welt) und darüber geplaudert, wie sein Heimatort Haugesund darauf reagiert hat, als Mordschauplatz in seinen Romanen zu dienen. Als offen, extrem nett und außerdem fantastischer Autor präsentiert der Norweger sich im Gespräch – auch wenn es um die ernsteren oder düsteren Elemente seiner Bücher geht. Hier geht es zur Facebook-Bildergalerie der Lesung

1880: Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer – Die Diagramme des Todes

True Crime, der einem unter die Haut geht und erneutes geniales Buch in der Zusammenarbeit zweier Autoren, die man gelesen haben muss: Fallanalytiker Axel Petermann und Autor Claus Cornelius Fischer haben das Beste aus ihren beiden Welten zusammengebracht – Fachkenntnis und Schriftstellerei.
Der zweite Fall für Kiefer Larsen ist eine echte Herausforderung – für ihn als Ermittler ebenso wie für seine Partnerin. Aber auch wir Leser lernen vielleicht neue Grenzen an uns kennen, denn Larsen jagt einen Serienmörder, der es auf Prostituierte abgesehen hat und diese bestialisch ermordet. Da man als Leser mitverfolgt, wie Larsen ermittelt und was im Täter vorgeht bzw. was dieser tut gibt es durchaus Szenen in diesem Thriller, die einen schlucken lassen, besonders, da das Buch ja als True-Crime einen wahren Hintergrund hat.
Spannend und gleichzeitig absolut fundiert haben Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer einen weiteren True-Crime-Roman geschaffen, der dem Leser auch die Figur von Kiefer Larsen näherbringt. Knaur

1879: Interview mit Lars Lenth (Braunschweiger Krimifestival)

In seinen Büchern wimmelt es nur so vor schrägen Vögeln: Wie diese Charaktere entstehen, ob sein Protagonist Leo Vangen ihm selbst ähnlich ist, ob er selbst andere Musik hört als seine Bösewichte und vieles mehr hat uns der norwegische Autor Lars Lenth im Interview verraten. Er ist übrigens ein Profi im Fliegenfischen und hat bereits eine schräge Serie gemeinsam mit einem Comedian zu diesem Thema gedreht – auch darüber verrät er im Gespräch mehr!
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1878: Lucas Fassnacht – #kill the rich

Die Schere zwischen Arm und Reich existiert, und sie wird nicht gerade kleiner. Der Hashtag #killtherich lässt das eskalieren.. Ein grandioser Politthriller, der sich an menschliche Abgründe wagt und dabei ein überaus denkbares und reales Szenarios als Setting verwendet. RandomHouseAudio

1877: Interview mit Katrine Engberg (Braunschweiger Krimifestival)

Katrine Engberg war Tänzerin und Choreografin. Jetzt schreibt sie höchst spannende Kriminalromane mit sehr individuellen Charakteren, die in ungewöhnlichen Settings aufeinandertreffen. Wie sie ihre Bücher entwickelt, was der Heizungsraum eines alten Observatoriums mit Hitchcock zu tun hat – das erfahrt ihr im Interview mit der Autorin, das Katrine Engberg aufgrund ihrer hervorragenden Deutschkenntnisse übrigens auf Deutsch mit uns führte. Und wer wissen will, wie der Anfang ihres aktuellen Buches „Blutmond“ auf Dänisch klingt, sollte auch unbedingt reinhören…!
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1876: Robin Stevens – Mord hinter den Kulissen

Der siebte Fall für Wells & Wong spielt auf und neben den Brettern, die die Welt bedeuten: An einem Londoner Theater. Eigentlich will Onkel Felix sie mit dem Aufenthalt dort endlich mal von Mord und Verbrechen fernhalten, doch es kommt, wie es kommen muss: Zwischen Konkurrenzkämpfen, vielen Geheimnissen, einigen Grippefällen und den Proben zu „Romeo und Julia“ kommt es zu einem Mord. Natürlich können Daisy und Hazel da die Füße nicht stillhalten – und suchen hinter und zwischen den Kulissen nach dem Mörder … Knesebeck

1875: Interview mit Alex Beer (Braunschweiger Krimifestival)

Alex Beer ist vieles: Frischgebackene Gewinnerin des österreichischen Krimipreises, eine Recherchequeen, eigentlich Daniela Larcher und nicht zuletzt Schöpferin genialer historischer Kriminalromane. Auf dem Braunschweiger Krimifestival habe ich mit ihr über ihren Protagonisten August Emmerich, die Epochen, über die schreibt und noch einiges mehr gesprochen. Wollt ihr wissen, welcher Herausforderung Emmerich und Winter im nächsten Band begegnen und wie es mit einer Verfilmung aussieht? Dann solltet ihr unbedingt reinhören! Auch über ihre neue Reihe mit Isaak Rubinstein verrät die Autorin einiges.
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1874: Sabine Thiesler – Der Keller

Hannah und Heiko sind glücklich verheiratet und leben in Berlin. Eines Tages erreicht Hannah die Nachricht ihres Vaters aus der Toskana, dass ihre Mutter schwer krank sei und Hilfe braucht. Hannah setzt sich trotz ihrer Schwangerschaft sofort in das Flugzeug und will ihre Eltern in deren Ferienhaus in der Toskana besuchen. Während des Fluges lernt sie einen charismatischen Fremden kennen. Als der Flug mit Verspätung in Florenz landet, ist es bereits spät in der Nacht. Der Fremde bietet Hannah an, die Nacht in seinem Palazzo zu verbringen. Seitdem fehlt von Hannah jede Spur. Wird es Commissario Neri gelingen, Hannahs Verschwinden aufzuklären ? Heyne

1873: Sebastian Fitzek – Das Geschenk

Das neue Buch von Sebastian Fitzek hat den kurzen, prägnanten Titel „Das Geschenk“ – doch was es mit diesem Geschenk auf sich hat, bleibt und Lesern lange verborgen. Milan hingegen, dem Protagonist des Thrillers, bleiben alltägliche Dinge verborgen: Er ist Analphabet und kann nicht lesen und schreiben. Nicht einmal seine Freundin weiß das. Doch als eines Tages ein Mädchen in einem Auto einen Zettel an die Schreibe hält und Milan ihm unbedingt helfen will, beginnt ein Stein zu rollen, der Milan am Ende zu einer Wahrheit führt, die sein ganzes Leben verändert. Fluch oder Segen – Geschenk oder Hölle?
Hochspannend – ein „echter Fitzek“ – und mit viel Feingefühl, mit dem er seinen Lesern das Thema Analphabetismus näher bringt, bereitet uns Sebastian Fitzek mindestens eine schlaflose Nacht. Es sei denn, ihr fangt morgens an zu lesen, denn aufhören ist kaum möglich… Droemer

1872: Helene Tursten – Sandgrab

Teil 2 der Reihe um die Kriminalinspektorin Embla Nyström von der Mobilen Einheit der Bezirkskriminalpolizei Västra Götaland. In Strömstad in Südschweden verschwinden hintereinander zwei Kinder. Zunächst die neunjährige Amelie Holm und dann der sechsjährige Viggo Andersson. Ist in Strömstad ein Serientäter am Werk ? Als dann noch ein Polizist ermordet aufgefunden wird und ein Brand in einer Scheune ausbricht ist das Chaos perfekt. Das Team um Embla Nyström hat alle Hände voll zu tun, um den Fall aufzuklären. btb

1871: Lars Lenth – Der Lärm der Fische beim Fliegen

In „Der Lärm der Fische beim Fliegen“ gelingt Lars Lenth der Spagat zwischen einem spannenden und schwarzhumorigen Buch und der Einarbeitung eines durchaus ernsten Themas – denn eine Lachszucht wird von Ökoterroristen angegriffen. Die Gründe dafür sind erschreckend – Rechtsreferendar Leo Vangen soll herausfinden, wer hinter den Anschlägen steckt, kommt aber noch ganz anderen Machenschaften auf die Spur. Limes

1870: Ingar Johnsrud – Der Verräter

Fredrik Beier wird zu einem Mord in einer Autowaschanlage gerufen und muss feststellen, dass sich hinter diesem Mord weitaus mehr verbirgt als zu Beginn gedacht. Er kommt einer großen Verschwörung auf die Spur und weiß bald selber nicht mehr, wem er überhaupt trauen kann.

1869: Lars Lenth – Schräge Vögel singen nicht

Schräge Vögel hat es in diesem Buch reichlich – Leo Vangen ist fast schon der normalste unter ihnen, und selbst das zu behaupten ist eigentlich absurd. Wie ein Angler ein Ohr angelt, wie die dazugehörige Leiche unter Wasser kam und ob Leo es schafft, herauszufinden und zu beweisen, wer wirklich Dreck am Stecken hat – das lest ihr in diesem Buch Aber schnallt euch an: Es wird schwarzhumorig, spannend, rasant und sehr, sehr schräg… Limes

1868: Olivia Kiernan – Todeslügen

Der zweite Fall für Frankie Sheehan: Ihre Schwägerin Tanya – Strafverteidigerin -bittet sie, sich mit dem Fall eines verurteilten Mörders zu beschäftigen, den Tanya selbst für unschuldig hält. Gleichzeitig ermitteln Frankie und ihre Kollegen in einer Mordserie, die bizarre Spuren legt… und einige davon deuten in die Richtung des alten Falls. HarperCollins

1867: Adrian McKinty – The Chain

Inspiriert durch reale Begebenheiten (welche erklärt der Autor im Nachwort) erschafft Adrian McKinty in „The chain“ ein Szenario des Grauens: Rachels Kind wird entführt, und um es wiederzubekommen, muss Rachel nicht nur ein Lösegeld bezahlen, sondern ebenfalls ein Kind entführen. Eine Masche, die die Initiatoren der KETTE reich und die Eltern zu Opfern und Tätern gleichermaßen macht. Es funktioniert, alle, die Teil der KETTE geworden sind, schweigen auch im Nachhinein, denn ansonsten droht ihnen noch immer der Tod. Aber Rachel hat dem Tod schon ganz anders ins Auge geblickt und beschließt, dass mit diesem grausamen Spiel Schluss sein muss… Knaur

1866: Petra Hammesfahr – Der Schatten

Filmproduzentin Stella ist alles andere als auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und ihres Lebens, als ihre Schwiegermutter umgebracht wird und ihr Kind verschwindet – und Stella ist überzeugt, dass es „der Schatten“ ist, der die Taten begangen hat. Das verspricht eine ganze Menge Spannung, die Petra Hammesfahrs Buch in diesem Fall in meinen Augen aber nicht wirklich erzeugen kann. Diana

1865: Håkan Nesser – Der Verein der Linkshänder

Van Veeteren meets Barbarotti: Ein Fall, den Münster gemeinsam mit Van Veeteren gelöst hatte, beschäftigt den ehemaligen Kommissar und seine Frau Ulrike kurz vor seinem 75. Geburtstag – und während Van Veeteren mit dem Alter hadert, der Fall Ulrike nicht loslässt und der Leser den Verein der Linkshänder kennenlernt, ist Barbarotti mit einem aktuellen Fall betraut: Eine lange Zeit vergrabene Leiche wurde gefunden, eine Leiche, die der Tatverdächtige in Van Veeterens Fall war…
Håkan Nesser zeigt erneut seine Genialität gleichermaßen als Erzähler sowie als Autor von Kriminalromanen und lässt seine beiden großen Ermittler aufeinandertreffen. Ein Feuerwerk der Spannung, Philosophie und Tiefgründigkeit! btb

1864: Judith Arendt – Helle und die kalte Hand

Der zweite Fall für Helle Jespers ist eine echte Herausforderung, denn Helle wird nicht nur mit tiefen Abgründen konfrontiert, sondern muss sich auch gegen ihren Noch-Chef Ingvar durchsetzen. Helle und ihr Team versuchen herauszufinden, was es mit der Frauenleiche auf sich hat, die in einer Sanddüne gefunden wurde – und die vielleicht gar nicht ermordet wurde. Aber wie kam die Frau in die Düne, und was hat das alles mit der aktuellen politischen Situation in Dänemark zu tun? Judith Arendt verbindet in „Helle und die kalte Hand“ Spannung mit aktuellen politischen Themen, die uns alle betreffen. Atlantik Verlag

1863: Andreas Pflüger – Geblendet

Jenny Aaron ermittelt wieder, na ja, eigentlich möchte sie sich erholen und endlich eine Therapie gegen Ihre Blindheit anfangen, doch in ihrer Umgebung überschlagen sich die Ereignisse und die Top-Ermittlerin steht plötzlich vor der Frage: Therapie oder helfe ich meinen Freunden, die wie eine Familie für mich sind. RandomHouseAudio

1862: Hendrik Falkenberg – Das Recht des Stärkeren

Als ein Grab auf dem Friedhof vorbereitet wird, liegt bereits eine Leiche dort – die offensichtlich ermordet wurde. Hannes, der sich eigentlich auf Olympia vorbereiten soll, hat also einen neuen Fall. Da die Spuren ins Verbrechermilieu deuten, ist für seinen Chef Federsen der alte Fritz ein möglicher Kontakt ins Gefängnis. Das bringt Hannes mächtig ins Schwitzen, denn was Federsen nicht weiß: Hannes hatte heimlich viel Kontakt zu Fritz, der sein Mentor ist… Audible

1861: Andreas Föhr – Tote Hand

Teil 8 der Reihe um Kommissar Clemes Wallner und Polizeiobermeister Leonhardt Kreuthner. In Miesbach in Oberbayern ist wieder einiges los. Ausgerechnet der beste Schafkopf-Spieler im Ort – Johann Lintinger – verliert seine legendäre rechte Hand in der Schrottschere. Kreuthner hebt neben der alten Kapelle ein Grab aus, um dem abgetrennten Glied ein würdiges Begräbnis zuteil werden zu lassen. Doch dabei stößt Kreuthner auf eine Leiche, denn die von ihm gewählte Grabstelle ist bereits belegt. Wer ist der Tote und warum wurde er neben der alten Kapelle verscharrt ? Clemens Wallner hat alle Hände voll zu tun, um diesen Fall aufzuklären. KNAUR

1860: Romy Fölck – Sterbekammer

Der dritte Fall für Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn: In der Mühle eines schrulligen Nachbarn findet Frida nach dem Sturz – und damit Tod – des Besitzers eine Falltür zu einer geheimen Kammer. Spuren deuten auf einen Vermisstenfall, der niemals gelöst wurde. Frida muss sich gleichzeitig aber auch mit einem neuen Vorgesetzten auseinandersetzen, der sie auf dem Kieker zu haben scheint, und sich der Frage stellen, wie es mit dem Obsthof ihrer Eltern weitergehen soll… Lübbe

1859: Bernhard Aichner – Der Fund

Was für eine unglaublich spannende, rasante und gleichzeitig bewegende Geschichte! Bernhard Aichner lässt uns Leser mit seiner Protagonistin Rita, die einem Supermarkt arbeitet und in einer Bananenkiste eine Großlieferung bestes Kokain entdeckt, hoffen, wünschen, zittern und leiden. Und auch wenn wir schon am Anfang wissen, dass Rita am Ende der Geschichte tot ist, wollen wir unbedingt wissen: Wie kam es dazu? Das fragt sich auch der Polizist, dessen Namen wir nicht kennen und der die Personen um Rita herum nach und nach befragt.
Bernhard Aichners „Der Fund“ als Geniestreich zu bezeichnen, wäre untertrieben – in einem Wechselspiel zwischen der Erzählung von Ritas Erlebnissen und Entscheidungen mit den Dialogen zwischen dem Polizisten und Ritas Bekannten, Freunden und Feinden schickt Bernhard Aichner uns auf eine höchst spannende, abwechslungs- und überraschungsreiche sowie dramatisch-bewegende Reise ohne jeden Kitsch. btb

1858: Jeffrey Archer – Schicksal und Gerechtigkeit

Der Auftakt einer Saga um William Warwick, einem Polizisten, der 1982 der Londoner Polizei beitritt und recht schnell ins Dezernat für Kunstfälschung versetzt wird und dort eine Menge Aufsehen erregt. Denn nicht nur, dass er einen vermeintlichen Ermittlungserfolg zunichte macht, er verliebt sich auch in eine Kunstexpertin, die ein großes Geheimnis umgibt. RandomHouseAudio

1857: Arno Strobel – Offline

Eine Gruppe von Menschen, eingeschlossen vom Schnee in einem alten, renovierungsbedürftigen Hotel, abgeschnitten von der Außenwelt: Wer denkt, dass das Szenario, dem Arno Strobel seine Protagonisten aussetzt, doch ein alter Hut ist, unterschätzt zwei Dinge gewaltig: Einmal, dass der „Digital Detox“ eine solche Lage nochmal deutlich verschärft, alleine schon, weil wir alle gewohnt sind, dauernd erreichbar zu sein und auch umgekehrt anderen alles mögliche per Messenger mitzuteilen – und zum Zweiten weil natürlich der Teufel im Detail liegt. Arno Strobel stellt für diese digitale Entziehungskur nämlich eine Reisegruppe aus Personen zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und in der jeder sein Geheimnis mit sich herumträgt. Und einer von Ihnen ist ein Mörder… Fischer Verlag

1856: Wolfgang Kaes – Endstation

Nicht nur für Jonas ist Endstation, als er im Jahr 2013 stirbt. Auch Thomas Mohr, eigentlich Ermittler in der Zielfahndung, sieht sich am Ende angekommen, als er nach einem Vorfall im Dienst als „neue Dienststelle“ für Cold Cases eingesetzt werden und außerdem zur Polizeipsychologin soll. Das wars dann wohl – oder eben doch nicht, als Mohr auf den Fall Jonas stößt und ihm Ungereimtheiten bei den Ermittlungen auffallen. Schnell wird er verschiedenen Seiten – seiner eigenen Dienststelle ebenso wie einer Rockergang – unbequem mit seinen Nachforschungen und Fragen, doch Mohr lässt nicht locker. Er will wissen, was damals passiert ist. Rowohlt

1855: Mark Franley – Schmutzige Seelen

Eva Lange, Leiterin der Parsberger Polizeiinspektion, hat es mit einer kniffligen Mordserie zu tun. Als ein Verdächtiger vernommen wird, bekommt das Parsberger Polizeiteam Unterstützung von Ruben Hattinger, Kriminalhauptkommissar aus Bamberg. Ruben Hattinger bricht seinen Familienurlaub ab und unterstützt kurzerhand die Polizeikollegen in Parsberg. Denn obwohl der Verdächtige verhaftet wurde, geht die geheimnisvolle Mordserie weiter. Wird es Eva Lange und Ruben Hattinger gemeinsam gelingen, die Mordserie aufzuklären ? Ein packender Serien-Auftakt um Sonderermittler Ruben Hattinger. Edition M

1854: Hendrik Falkenberg – Der Schmerz der Seele

Ein neuer Fall für Hannes Niehaus, den Sportpolizisten: Als bei einer Tierschutzaktion einer der jungen Aktivisten zu Tode kommt, muss Hannes sich mit den grausamen Umständen auseinandersetzen, unter denen Tiere für die Eier-, Milch- und Fleischproduktion gehalten werden. Für viele Hörer dürfte diese neue Ermittlung für Hannes daher nicht nur wegen des Mordes eine sehr emotionale Komponente haben. Audible